Mensa

 

„Modellprojekt Schulverpflegung 2018“ – Wir sind dabei!

52 Schulen aus Baden-Württemberg haben sich für eine Teilnahme an dem vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg initiierten Projekt beworben. Die Schule am Limes wurde neben 10 weiteren Schulen als Modellschule ausgewählt. Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität der Schulverpflegung weiter zu verbessern, denn gutes Schulessen ist eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Zudem prägt es das Ernährungsverhalten und den Umgang mit Lebensmitteln.
Mit dem Modellprojekt "Schulverpflegung 2018" unterstützt die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg elf Schulen mit einem individuellen Coaching auf ihrem Weg hin zu einem attraktiven und guten Essensangebot. Ziele sind die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sowie die Bio-Zertifizierung. Auch soll der Anteil an regional erzeugten Lebensmitteln erhöht und Lebensmittelverluste reduziert werden.

Seit März 2018 erhalten wir eine umfangreiche Unterstützung und Begleitung von Beate Laumeyer, Praxisbegleiterin Kita- und Schulverpflegung BW. Bei der Abschlussveranstaltung am 30. November 2018 in Stuttgart werden die Ergebnisse präsentiert und – soweit bestanden – die Zertifizierungen verliehen. Bis dahin ist noch viel Arbeit zu erledigen.

Pressemitteilung unter

http://machs-mahl.de/,Lde/Startseite/Aktuelles/Auftakt+MP+Schulverpflegung+2018

 

Unsere Mensa stellt sich vor

Pausenzeit beträgt mindestens 60 Minuten (± 15 Minuten)

Bei uns an der Schule beträgt die Pausenzeit 45 min. Die Klassen kommen zeitversetzt zum Mittagessen, beginnend um 13.00 Uhr mit der 5. Klasse. Um 13.20 Uhr schließt sich die Grundschule an, die bis 14.00 Uhr Pause hat.

Pausenraster

Ausgabepersonal ist freundliche und auskunftsbereit

Für die Schüler ist die Freundlichkeit und die Ansprache durch das Ausgabepersonal ein ausschlaggebender Faktor, um am Mittagessen teilzunehmen. Eine Umfrage bei Schülern zur Beurteilung des Gesamteindrucks von Mensen zeigte, dass bei den zur Abwertung führenden Kriterien nach Angebot und Qualität der Speisen die Freundlichkeit des Personals folgte. Um die Schülerschaft für das Mittagessen zu gewinnen, sollte daher auf eine respektvolle und aufmerksame Anrede gegenüber den Kindern und Jugendlichen sowie auf einen freundlichen Umgang Wert gelegt werden.

Die Auskunftsbereitschaft bezieht sich auf die Kenntnisse der angebotenen Speisen in den Menülinien. Dies gilt vor allem für die nach dem „DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“ angebotenen Menülinien. Das Personal muss Angaben machen können, was an Zutaten in den Speisen enthalten ist, z. B. bei Eintöpfen oder Aufläufen. Ferner sollten die Zubereitungsarten bekannt sein. In Bezug auf die nach dem „DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“ angebotenen Menülinien, müssen Kenntnisse über den Vorteil der ausgewiesenen Menülinie vorhanden sein, z. B. zu bedarfsgerechter Energie- und Nährstoffversorgung.

MENSA 1

MENSA 2

MENSA 3

Ein besonderer Vorteil u. a. bei den Grundschülern ist, dass sie von der 1. bis zur 4. Jahrgang die Mensa besuchen. Meist kennen wir die „Pappenheimer“ mit Namen. Von anderen Schülern wissen wir: „wenig“ oder „ohne Soße“ oder „nur Salat“, wobei wir darauf achten, dass sie von allem einmal probiert haben.

 

Für Ausgabe und Verzehr der Speien steht ein gesonderter Raum zur Verfügung

Die Schüler sollen ihre Mahlzeit in ruhiger und angenehmer Atmosphäre ohne Störfaktoren einnehmen. Dazu ist es erforderlich, einen eigenen Raum zur Verfügung zu stellen, z. B. eine Mensa oder einen Multifunktionsraum, der zu den Essenszeiten nur der Einnahme der Mahlzeiten dient. Klassenräume, Pausenhallen oder Flure sind für die Einnahme der Mittagsmahlzeit nicht geeignet.

MENSA 4

MENSA 5

Wir haben eine schöne, sonnendurchflutete Mensa. Leider ist der Geräuschpegel hoch, wobei es die Schüler nicht stört. Für die weitere Mittagspause stehen noch Bibliothek, Pausenhof, Klassenzimmer, Spielezimmer, oder besondere Ecken zur Verfügung.

 

Jeder Schüler hat die Möglichkeit am Mittagessen teilzunehmen

Zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Nährstoffversorgung, der Lern- und Leistungsfähigkeit und der Integration in die Schulkultur ist die Teilnahme am Mittagessen eine wesentliche Voraussetzung. Nicht nur im Ganztagsbetrieb ist deshalb eine Teilnahem aller Schüler am Mittagessen sinnvoll. Dies impliziert, dass jeder Schüler die Möglichkeit haben muss, an der Mittagsverpflegung teilzunehmen und zwar unabhängig von seinem sozioökonomischen und/oder religiösen Hintergrund. Jeder Schüler findet dafür in der Mensa einen Sitzplatz.

MENSA 6

In der Grundschule werden verschiedene Modelle angeboten:

  • Ganztagesbetrieb bis zu 4 Tagen mit Mittagessen
  • oder die Schüler besuchen die Betreuung – Mittagessen ist dann freiwillig

 

Die Schüler haben die Möglichkeit, Beschwerden und Anregungen mitzuteilen, diese sind dokumentiert, werden ausgewertet und in einer angemessenen Frist bearbeitet

Jeder Schüler und pädagogische Mitarbeiter hat die Möglichkeit, seine Beschwerden und Anregungen mitzuteilen. Möglichkeiten dafür sind z. B. persönliche Gespräche, regelmäßige Fragebogenaktionen, Wunschbox oder die Beteiligung von Schülern in Essenskommissionen oder AG´s.Die Beschwerden und Anregungen werden dokumentiert, ausgewertet und in einer angemessenen Frist bearbeitet. Die Aufnahme und die Berücksichtigung der Wünsche in angemessener Weise hilft bei einer kundenorientierten Speisenplanung und erhöht die Akzeptanz des Speiseangebots bei den Kindern und Jugendlichen.

 MENSA 7

Es gibt die sogenannte Wunschbox, wie sie auf dem Foto oben sehen. Außerdem haben wir im Zuge der DGE-Zertifizierung eine Umfrage über die Schulmitverwaltung gestartet und ebenfalls im Schulforum. Die Auswertung wurde vom SMV-Team vorgenommen. Das Ergebnis ist beigelegt.

Manch nette Briefe erreichen uns auch.

 

Besonderheit

AG Mensa:

Arbeitsgemeinschaften

Montag

Angebot

 

Lehrer

 

Mensa

Frau Heizmann

 von Schüler für Schüler

Donnerstag

Angebot

 

Lehrer

 

 

Mensa

Frau Heizmann

 von Schüler für Schüler

Der Mensadienst ist jeden Montag, Dienstag und Donnerstag im Einsatz.

Bei folgenden Tätigkeiten unterstützen die AG-Teilnehmer das Mensapersonal:

  • Portionieren des Nachtisches
  • Reinigung der Tabletts
  • Transport des gebrauchten Geschirrs zur Spülmaschine
  • Abtrocknen des Geschirrs an der Spülmaschine
  • Abwischen der Tische und Ordnen der Tische und Stühle am Ende der Mensazeit

Die Teilnehmer der Mensa-AG

  • haben eine Hygieneschulung erhalten
  • tragen Arbeitskleidung
  • erhalten ein kostenloses Essen

Warum besuchen Schüler die Mensa_AG:

  • „Ich arbeite dort gerne,
  • es macht mir Spaß, auch mal hinter der Theke zu Stehen,
  • ich mach` was für die Schule,
  • freiwillige Arbeiten braucht ein Betrieb,ich sitze in der Mittagspause nicht nur rum,
  • die anderen sehen, was ich arbeite,
  • weil ich solche Arbeiten (Spülmaschine bedienen, …) gut kann,
  • ich habe dort keine Sprachschwierigkeiten,
  • ich übe und werde schneller, ….“

(Orginalzitate)

Warum haben wir eine Mensa-AG:

Unsere Mensa entstand mit Schülern für Schüler. Wir (die Schüler und ich) bereiteten in der Küche schnelle Gerichte zu und haben großen Zulauf gefunden. Im Zug der Ganztagesschule erhielten wir eine Mensa und wollten aber weiterhin im Mensabetrieb involviert sein und mancher Nachtisch oder Salat stammt von uns. Heute ist der Betrieb zu „groß“ für solche Besonderheiten und deshalb wandelte sich unsere Mensa-AG in eine „Hilfeleistung zur Unterstützung der Mensa“; d.h.

  • wir geben Nachtisch aus,
  • helfen am Salatbuffet, wenn die 1.Klässler noch nicht hochschauen können,
  • sind Aufmerksam an der Geschirrrückgabe,
  • putzen Tabletts, säubern die Salattheke,
  • spülen, trocknen ab,
  • sammeln Mensamarken ein, …